Gedanken der Gründerin

 
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Gedanken der Gründerin

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In meiner Studie zum Thema « Femmes et développement durable en Afrique Noire », sind die Problemstellungen der Jugend in allen Kombinationen und Konstellationen innerhalb der verschiedensten soziologischen Bereiche deutlich geworden. Es ist augenscheinlich, dass sich die Jugend aus Mangel an Ressourcen und deren äusserst schwierigen Beschaffung in ihrer Entwicklung bedroht fühlt und deshalb auf alle Arten von schlechten und destruktiven Lösungen wie Prostitution, Alkoholismus, Auswanderung und anderes greift , um durchzukommen. Leider bleiben diese Lösungen nur traurige Notlösungen.

Die dauerhafte Lösung für die Probleme der Jugend ist durch Ausbildung und Berufsbildung unter Berücksichtigung des sozioökonomischen Kontextes zu erreichen.

Die Zukunft eines Landes hängt von ihrem Humankapital ab. Die Zukunft liegt in den Händen der jungen Generation, die im Umfeld einer Gesellschaft mit niedriger Alphabetisierungsrate und damit einer Wissens- und Erfahrungsweitergabe, die nur auf mündlicher Überlieferung basiert, leben muss. Eine zielgerichtete Unterstützung der Jugendlichen kann den Schutz des Erbes einer Gesellschaft auf vielen Ebenen fördern, und damit einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Armut leisten.

Um seine Ziele zu erreichen, arbeitet der Verein `` Jugend in Not `` direkt mit "BESOF (Bénin solidarité sans frontières)", einer Nichtregierungsorganisation vor Ort zusammen, deren Ziele ähnlich derjenigen von "Jugend in Not" sind.


Christine Botchi Morel
Frau. Ch. Botchi Morel

"Jugend in Not" hat sich als erste Aufgabe gestellt, die Mittel für die Durchführung von zwei Pilotprojekten im Gebiet von Couffo im Südwesten von Benin zu suchen:

Beim ersten Projekt geht es um das Bohren von Brunnen für zehn Dörfer, die dadurch sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben sollen;

Das zweite Projekt betrifft die Ausbildung und insbesondere die Bildung der Frauen (Alphabetisierung). Dies ist wichtig und eine unbestreitbare Dringlichkeit im Hinblick auf die Nachhaltigkeit.

In der Vision des Vereins sollen sich die Aktivitäten von "Jugend in Not" nicht auf Benin beschränken. Andere Entwicklungsländer können dazu kommen. Überall dort, wo "Jugend in Not" sich in der Lage zu intervenieren fühlt, kann der Verein aktiv werden.

``Jugend in Not`` steht in direkter Zusammenarbeit mit der NGOs BESOF (Bénin solidarité sans frontières). Diese lokale Organisation übernimmt die Koordination für alle Arbeiten in Benin, um eine adäquate Umsetzung vor Ort sicherzustellen. Eine permanente Überwachung und Kontrolle des lokalen Partners durch "Jugend in Not" ist sichergestellt.

Christine BOTCHI MOREL,
PhD in Sozial- und Humanwissenschaften